Nachdem wir am Abend zuvor noch auf der Kö, am Rhein und in Little Tokyo unterwegs waren, durften Elisa und ich am 10. September den Tag auf dem impact SUMMIT des Deutschen Mittelstands-Bund verbringen.

Ein Tag, an dem wir viele spannende Impulse zu Zukunft, KI, Risikobereitschaft im Mittelstand und Innovationsfähigkeit bekommen haben und an dem ideenhunger aktiv mitwirken durfte.
Masterclass zu „Generation Z verstehen und erfolgreich zusammenarbeiten“
Nachdem Elisas als waschechte GenZlerin einen Impuls über die Generation Z, Generation auf dem Arbeitsmarkt, Formatideen zur Förderung erfolgreicher Zusammenarbeit, Praxistipps und Reflexionsfragen zum „Mit-in-den-Arbeitsalltag-nehmen“ halten durfte, ist im Anschluss eine angeregte Diskussion entstanden. Über: welche Potenziale haben wir durch die Zusammenarbeit von verschiednen Generationen? Was ist der beste Ansatz, um verschiedenste Generationen mit verschiedensten Erwartungen und Hintergründen zu führen? Und wie gehen wir am besten mit Generationsspannungen um?
Der Erfahrungsaustausch mit spannenden Unternehmerpersönlichkeiten und -perspektiven hat einmal mehr gezeigt:
Der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit liegt unter anderem darin, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Statt die Generation, der er oder sie angehört. Es geht darum, miteinander statt übereinander zu sprechen, gegenseitige Erwartungen offen zu kommunizieren und einander mit positiver Grundhaltung und Vertrauen zu begegnen. Gerade bei jungen Mitarbeitenden lohnt es sich, Verantwortung (ab)zugeben, ihnen etwas zuzutrauen und Raum zu schaffen, damit sie zeigen können, was in ihnen steckt.

Impulsdialog mit Dr. Martin Wenderoth zu ‚Veränderung gestalten, KI integrieren, ins Handeln kommen‘
Gemeinsam mit Dr. Martin Wenderoth (Managing Director der Thor GmbH) durfte ich, Benjamin, einen Impulsdialog gestalten. Anmoderiert wurden wir von der großartigen Sara Bildau, die viele wahrscheinlich eher als Fernsehmoderatorin und Journalistin beim ZDF aus „heute“ und „heute Xpress“ kennen. Was für eine Ehre. :) Im Mittelpunkt unserer Impulsrunde standen zwei unterschiedliche Perspektiven: die einer kleinen Company wie ideenhunger und die eines großen mittelständischen Industrieunternehmens wie der Thor GmbH. Gemeinsam haben wir uns die Frage gestellt: Wie bringt man Veränderung in Unternehmen?
Konkret ging es am Beispiel der KI-Integration darum, wie wir vom Ausprobieren in die tatsächliche Umsetzung kommen. Welche Rolle spielen Führung, klare Regeln und Freiräume? Wie viel Vertrauen braucht es? Und wie schaffen wir es, den konkreten Nutzen in den Mittelpunkt zu stellen?
Das Format orientierte sich dabei an verschiedenen Schlagworten wie Führung, Vertrauen, Nutzen, Regeln oder Fehlerkultur, die das Publikum für uns ausgewählt hat. Zu jedem Begriff haben wir unsere jeweilige Perspektive geteilt und gezeigt, wo sich unsere Erfahrungen unterscheiden und wo sie nah beieinanderliegen.
Ein paar unserer zentraler Botschaften:
- Nur weil etwas technisch möglich ist, heißt das nicht, dass es auch ein echter Use Case ist, der einen konkreten Mehrwert bringt. Identifiziert deshalb die Anwendungsfälle, die euch wirklich weiterhelfen und treibt genau diese gezielt voran.
- Konzentriert euch zu Beginn auf die Mitarbeitenden, bei denen ihr bereits ein Feuer für die Veränderung spürt: die sogenannten Early Adopters, die Lust darauf haben, Neues auszuprobieren und Innovationen voranzutreiben. Mit ihrer Motivation und der Expertise, die sie sich aufbauen, können sie auch diejenigen mitnehmen, die grundsätzlich offen, aber noch etwas unsicher sind. Und im besten Fall übertragen sie dann ihre Begeisterung auf sie.
- Beobachtet euch einige Zeit bei der Arbeit und notiert euch alle Tätigkeiten, die euch nerven, Zeit kosten und sich ständig wiederholen. Im nächsten Schritt stellt euch die Frage: Könnte KI dabei helfen, genau diese Aufgaben zu vereinfachen oder zu automatisieren? Und wenn ja, wie und in welcher Form?
Es war uns eine Freude erneut beim impact SUMMIT dabei gewesen zu sein, viele altbekannte Gesichter wiederzusehen und neue Gesichter kennenzulernen. Mit jeder Menge frischem Input und einigen „Aufgaben für Montag“ im Gepäck gehen wir mit neuen Impulsen und Ideen in die nächsten Wochen und Monate ins Tun.






© Borris Burba




